Mythoswochen


Das Mythen-Forum

Leben heißt lernen - und immer wieder neu dazu lernen. So entsteht jener kontinuierliche Prozeß der Weiterentwicklung, der hier auf der Erde und unter den Menschen stattfindet.
Das Fischezeitalter, das nun endet, gab den Menschen die Gelegenheit, die materielle Welt mit allen irdischen Bedingungen und Notwendigkeiten zu erfahren - und zu verstehen. Es hat die Wissenschaft hervorgebracht und uns gelehrt, zu überleben.
Das vorausgegangene Widderzeitalter war der überirdischen Welt, dem Himmel, zugewandt. Die Menschheit hat danach gestrebt, den Hintergrund des Daseins, die herrschende Gesetzmäßigkeit, den Willen des Schöpfers und dessen Einwirken auf das menschliche Leben zu erfahren - und wenn möglich zu verstehen und darauf zu reagieren. Es hat Lebensweisheit in Gestalt von Mythos und Philosophie hervorgebracht, damit jeder Einzelne von uns den Sinn seines Lebens und des daran geknüpften Schicksals besser versteht.
Das jetzt beginnende Wassermannzeitalter wird das Widder- und Fischezeitalter zur Synthese bringen, so daß „Himmel und Erde“, Weisheit und Wissenschaft wieder zueinander finden. Da wir gegenwärtig den wissenschaftlichen Pol stark besetzt haben, ist eine Rückverbindung mit Mythos und Philosophie nötiger denn je. Schwierigkeiten und Probleme sind uns „über den Kopf gewachsen“, weil wir den „Blick nach oben“, der uns Sinn und Zusammenhang offenbaren könnte, weitgehend verloren haben. Ob Krankheit oder Krise, ob Konflikt oder Zusammenbruch, ob „burn out“ oder „bore out“, wir verstehen die Zeichen und damit die Bedeutung und am Ende die Welt nicht mehr.

 

 

Die Mythenwochen in TamanGa

Mythen, auch Schöpfungsmythen sind eine Lebenslehre und beschreiben immerwährende Gegenwart. Alle Schöpfungs- und Entstehungsprozesse hier auf der Erde dauern an. Wir Menschen befinden uns im Zentrum, von dem die Bewegung ausgeht. Richten wir unseren Geist nach oben zum „Himmel“ hin, entdecken wir die Götter. Sie repräsentieren die Verbindung des Menschen mit dem eigenen „göttlichen Anteil“: Erkennen wir Schönheit, sind wir mit Aphrodite verbunden; sind wir klug beraten, steht Athene hinter uns; kämpfen wir für unser Recht, nimmt uns der Kriegsgott Ares die Bedenken und verleiht uns so die notwendige Durchsetzungskraft.
 Den alten Griechen war noch klar, daß wir - von den Göttern abgewendet - den Sinn unseres Schicksals weder verstehen noch unserer Berufung folgen können. Die Kommunikation zwischen Göttern und Menschen erfolgt über Zeichen, Symbole, Bilder und Träume. Erst wenn wir sie deuten, gewinnen sie für unser Leben an Bedeutung. Hier hilft kein wissenschaftlich trainiertes, sondern nur ein mythologisch-bildhaftes Bewußtsein. An das sollen uns die „Mythenwochen“ wieder anschließen, denn es schlummert in jedem von uns und möchte aus dem Dornröschenschlaf erweckt werden.

 

 

Die Mythen-Ausbildung:

1. Woche: Mythos und Entstehung - Woher kommst Du?

Inhalt:
 - von der "Entstehung der Götter" (Theogonie von Hesiod, Schöpfungsmythen)
 - von Uranos und Gaia, ihren Kindern und Enkeln (den 12 Titanen bis hin zu
   Zeus, Hera und den Olympischen Göttern)
 - die Göttermythen und ihr Bezug zu den Planetenkräften in der Astrologie

Termin:
 10.08. - 17.08.2013 in A-Gamlitz TamanGa
 Seminarpreis: 560 EUR
 Leitung: Dr. Wolfgang Denzinger und Dr. Ruediger Dahlke

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A U S B L I C K

 2. Woche: Mythos und Tierkreis - Wer bist Du?

Inhalt:
 - die Mythen zu den 12 Tierkreiszeichen
 - Bezüge zu den Urprinzipien und Tierkreiszeichen

3. Woche: Mythos und Berufung - Wohin gehst Du?

Inhalt:
 - Perseus, der Märchenheld
 - Herakles, der mythische Sonnenheld und Träger des Löwenfells
 - Theseus, der König in dieser Welt